Bärenreisen        


Wie sicher ist die Bärenbeobachtung?


Hier gilt: eine einhundertprozentige Sicherheit kann ich Ihnen nicht geben!

Lassen Sie mich aber ein paar Fakten erläutern. Im Katmai Nationalpark sind seit Aufzeichnung der Bärenunfälle vor 85 Jahren 19 Menschen durch Bären ums Leben gekommen. Die Hälfte davon waren Jäger, die den Bären töten wollten; diese Gruppe möchte ich aus der Statistik herausnehmen. Zudem ist mittlerweile die Jagd im Nationalpark schon lange verboten. Bleiben ca. zehn tödliche Unfälle in 85 Jahren, zwei davon ereigneten sich aber erst 2003. In diesen 85 Jahren starben viel mehr Menschen durch Bienen, Elche oder andere Menschen (sprich: Mord). Keiner hat Angst, dass wir morgen an den Folgen eines Bienenstiches sterben, keiner hat Angst, dass er morgen ermordet wird , aber wenn wir einen Bären sehen, so sind wir erzogen, haben wir Angst.
Wollen Sie wissen, was statistisch gesehen das Gefährlichste an der Braunbärenbeobachtung in Alaska ist? Es ist die Fahrt mit dem Auto zum Frankfurter Flughafen.
Dennoch nehme ich Ihre Ängste ernst und wir werden uns ausführlich darüber unterhalten, wie Sie sich im Bärengebiet verhalten sollen. Zudem werde ich auf Literatur verweisen.
Noch ein Fakt: Meines Wissens hat noch nie ein Braunbär eine Menschengruppe von mehr als drei Personen weltweit angegriffen!

Mein Tipp: Seien Sie weiterhin ängstlich und damit vorsichtig und Sie können in vollen Zügen die Braunbärenbegegnungen genießen.

Im Bärengebiet gibt es eine Fülle von Verhaltensmaßnahmen und Regeln zu beachten. Ich werde Sie gründlich darauf vorbereiten!
Wir sind Gast im Bärengebiet. Respekt und Achtung gegenüber der Natur, insbesondere den Braunbären, sind unverzichtbar.
Das schützt die Bären und somit auch uns!
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